Hallo, ja, mich gibt es noch !

Wie fange ich am besten an ?

Nachdem ich das letzte Jahr mit einem meiner Meinung nach ziemlich tollen Beitrag abgeschlossen habe, hatte ich einige gute Ideen, wie es auf meinem Blog weiter gehen könnte. Ich habe viele Beiträge geplant gehabt, einige sogar fertig geschrieben in meiner „Entwürfe“-Kategorie hier auf WordPress gespeichert – aber dann irgendwie doch nie gepostet.

Der Hauptgrund war, denke ich, dass doch inzwischen irgendwie jeder Blogger ist, oder ? Auf die Frage „Was hast du denn so für Hobbies ?“ habe ich meistens nicht mit „Instagram“ sondern mit „Fotografie und Bildbearbeitung“ geantwortet. Mal ehrlich; Instagram und bloggen als Hobby ? Da gucken einen die Leute einfach nur doof an und denken, man ist zu faul zum Tennis spielen oder Gitarre lernen (bin ich auch !!).
Der Grundgedanke, den ich hatte, als ich damals diesen Blog begann, war der, dass ich gerne meine Liebe fürs Reisen und für Mode mit irgendwem teilen wollte, selbst wenn nur eine Person meine Beiträge gelesen hätte. Und warum sollte ich denn nicht das machen, was ich gerne mag, nur weil es inzwischen „mainstream“ geworden ist ?

Ich finde es inzwischen selbst schwer, auf Instagram und co. zu unterscheiden, wer wirklich liebt, was er tut und wer einfach nur auf der momentanen Welle mit schwimmen will, um auch ein bisschen Fame abzubekommen, um genau so berühmt zu werden, wie die Xenias, Caros und Leonies dieser Branche.

Aber ich kann euch versichern: ich lieb’s. Auch wenn ich mein gesamtes Umfeld damit nerve, dass ich ständig ein Foto von meinem Outfit haben möchte, oder vor dem Mailänder Dom oder der New Yorker Skyline. Fotos von Momenten in denen ich glücklich war oder mich hübsch gefühlt habe. Denn mal ehrlich; natürlich hat es mit Selbstdarstellung zu tun, jeden Tag oder mehrmals in der Woche ein Bild von sich zu posten. Und ja, es ist oberflächlich. Aber was soll schlimm daran sein, dass ich mich selbst schön finde ? Mich und mein Leben zu mögen und dankbar für jeden Moment sein, den ich mir erarbeitet habe, war für mich noch nie etwas, wofür ich mich schämen sollte. Ob es ein toller Urlaub mit guten Freunden ist oder die Designerhandtasche, auf die ich monatelang hingespart habe, ganz egal, es wird fotografiert !

Und diese Fotos müssen nicht zu 100% perfekt sein. Gerade das macht doch den Charme aus, oder ? Ich folge viel Lieber Leuten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie zwar einiges erreicht haben, aber dennoch nicht in einer Scheinwelt aus rosa Zuckerwattewolken leben.

So, das war mein Wort zum Samstag.
Wie es jetzt weiter geht ?
Ich werde ein paar kleine Sachen an diesem Blog verändern; außerdem habe ich meine älteren Beiträge gelöscht. Ein klarer Cut war mir lieber, als vereinzelte Beiträge aus den letzten drei Jahren. Mal schauen, was so kommt. Ich habe auf jeden Fall einige schöne Städte und Länder gesehen und werde vermutlich demnächst auch verschiedene „Guides“ verfassen, mit den besten Plätzen und Sehenswürdigkeiten der einzelnen Orte. Außerdem habe ich unglaublich viel geshoppt, also wird es auch einiges aufzuholen geben, was „Fashion“ angeht (I mean: Wintermode hallo ?! Wunderschöne Mäntel, flauschige Pullis und Schals.. hach ich kann es kaum abwarten, meine Favoriten mit euch zu teilen !!). Also Schluss jetzt. Seid gespannt, auf das was kommt !

Julia

Neues Jahr = neues Ich ?

Das Leben ist kurz, lächle, so lange du noch Zähne hast.

Im letzten Jahr habe ich alles gemacht wonach mir der Sinn stand – und es war toll. Ich habe alles gemacht, was der Seele gut getan hat. Das hatte ich nach 2016 auch wirklich nötig. Ich habe Schokolade zu Abend gegessen, war feiern, shoppen, reisen.
Und auf dem Weg dieser „Selbstfindung“ (so nenne ich das jetzt einfach mal) habe ich viele neue Leute kennengelernt, ein paar neue Freunde, eine verrückte Seelenverwandte. Leider habe ich auch ein, zwei wichtige Personen gehen lassen müssen. Aber so ist das nunmal: der eine kommt, der andere geht. Auf schlechte Zeiten folgen gute – und umgekehrt.

Deshalb finde ich es eigentlich auch komisch zu sagen „Nächstes Jahr mache ich alles anders“. (Obwohl ich es oft genug selbst tue). Lässt man sich denn so leicht von sich selbst täuschen ?

Ich weiß im Grunde ganz genau, dass ich am 01.01.18 nicht einen Funken motivierter sein werde zum Fitness zu gehen als am 31.12.17. Ich weiß auch, dass ich immer noch keine Ahnung haben werde, wo ich in meinem Leben hin will, was ich erreichen oder was ich überhaupt studieren möchte.
Natürlich wünsche ich mir, dass mein Körper das Verlangen nach grünen Smoothies entwickelt und ich nicht weiterhin Pizza zum Frühstück esse. Dass es auf einmal *Klick* macht und ich gaaaaanz genau weiß, dass ich diese eine Sache unbedingt im Leben machen möchte. Dass ich nicht mehr den halben Tag im Bett liege und Serien schaue, wenn ich frei habe.

Aber ich weiß auch, dass es nicht mit dem neuen Jahr auf einmal besser wird, im Grunde genommen ist das ja auch nur ein einziger Tag. Ich habe Vorsätze, von denen ich weiß, dass ich sie nicht einhalten werde. Deshalb habe ich über all diese kleinen Vorsätze einen großen gestellt, eine Überschrift für diese „To-Do-Liste“ sozusagen:

Sei glücklich. Sei du selbst. Übernimm Verantwortung. Kümmere dich um dein Leben.

Das ist er. Simpel aber tiefgründig. Er enthält alles Aspekte, an denen ich etwas ändern möchte in meinem Leben und ich habe mir vorgenommen, dass ich am Ende nächsten Jahres auf jeden Fall zufrieden sein werde, ganz egal ob ich nur einen Aspekt erfüllt habe oder alle.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches, schönes neues Jahr !

XOXO
J U L I A M A R I A

→ Und wie sieht es bei euch aus ? Habt ihr Vorsätze und wenn ja, glaubt ihr, dass ihr sie einhalten werdet ? Schreibt es mir gerne in die Kommentare !